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Aug
02

Datensicherung für Fotografen

Wir wollen uns heute mal über Datensicherung Gedanken machen. Die meisten von euch machen ja sehr viele Fotos, viele sicherlich auch beruflich. Und keiner will seine Bilder einfach so verlieren, weil mal der Computer kaputt geht. Leider kann das passieren, dass eine Festplatte einfach mal ihren Geist aufgibt. Und wer seine Daten dann nicht gesichert hatte, der kann sich dann ziemlich ärgern.


Also welche Möglichkeiten haben wir?
 
Man kann Fotos auf DVDs brennen. 
Die werden heutzutage auch immer besser und halten schon ganz schön lange. Aber wer viele Bilder macht oder eine Kamera mit mehr als 10 Megapixeln hat, wird gleich sagen, da werd ich ja nicht mehr fertig vor lauter Brennen, Beschriften und Archivieren. Also ist das keine wirkliche Lösung.
 
Externe Festplatten werden heute immer größer und gleichzeitig immer günstiger. 
Wer seine Bilder aber auf einer externen Festplatte speichert, sollte auch daran denken, dass es noch keine Sicherung ist, solange man die Bilder nur auslagert und dann auf dem Computer löscht. Für eine Sicherung müssen die Daten schon mindestens doppelt vorhanden sein, also auf einer externen Festplatte und auf dem Computer. Für solche Backups gibt es ja Programme wie Time Machine, die das ganz selbständig erledigen. Noch besser ist dann eine Sicherung auf zwei externen Festplatten, dann kann man die eine auch noch woanders lagern und ist nochmal abgesichert. 
Wir können euch die Western Digital Elements und die Intenso Memory Station empfehlen.
 
Eine andere Möglichkeit, die heutzutage immer beliebter wird, sind Cloud-Systeme. Da gibt es zum Beispiel Dropbox oder iCloud oder viele andere große Firmen, die ihre eigene Cloud-Option anbieten. Das funktioniert so, dass man seine Daten über eine App oder Webseite hochlädt und sie irgendwo auf Servern gelagert werden. Unter hohen Sicherheitsstandards, wie man annehmen darf. Auf dem selben Weg kann man auch jederzeit und von überall wieder auf seine Daten zugreifen und das meist auch von anderen Plattformen wie Smartphones oder Tablets aus. 


 
Man ist also sehr unabhängig mit diesem System. Allerdings wird, wer täglich sehr viele Daten hat und mit denen auch noch regelmäßig arbeitet, auf eine andere Alternative zurückgreifen wollen.
 
Für Profifotografen, die jeden Tag Hunderte von neuen Bildern abzulegen haben, empfiehlt sich sicherlich ein System mit mehreren Festplatten, das man an seinem Arbeitsplatz aufstellt und in sein eigenes Netzwerk einbinden kann. Die Festplatten in diesen Geräten sind in RAID-Systemen geschaltet. Die gängigsten RAID-Systeme funktionieren folgendermaßen: 
 
  • Bei RAID 1 werden alle Festplatten gespiegelt, enthalten also alle den gleichen Inhalt. Solange eine Festplatte noch intakt ist, läuft das System. 
  • Bei RAID 5 braucht man mindestens 3 Festplatten. Die Daten werden so verteilt, dass eine Festplatte ausfallen kann und dann immer noch alle Daten da sind. 
  • Bei RAID 6 braucht man mindestens 4 Festplatten. Hier werden die Daten so verteilt, dass zwei Festplatten kaputt gehen dürfen, ohne dass Daten fehlen.
Für die ganz Interessierten gibt es genauere Beschreibungen dazu bei Wikipedia
 
Wir würden euch zu einem System mit RAID 5 raten. Das Praktische daran ist, dass man eine kaputte Festplatte einfach austauschen kann und dabei nichts an Daten verliert. Mit RAID-Systemen gewinnt man eine Menge an Sicherheit und hat auch noch den Vorteil, dass die Daten von mehreren Festplatten gleichzeitig viel schneller gelesen werden während man damit arbeitet.
 
Ein Beispiel dafür sind die Speicherarrays von Drobo, die wir empfehlen können. Hier gibt es verschieden große Systeme mit 4 bis 12 Festplatten und bis zu 36 TB Speicher. Je nach Datenmenge und Einsatzbereich kann man sich hier das passende System aussuchen. Sie sind sehr einfach in der Installation, man muss kaum etwas selber einstellen und kann direkt starten.
 
Unsere Favoriten sind aber die Black Armor NAS 400 und 440 Storage Server von Seagate. Sie funktionieren im Netzwerk mit bis zu 50 Workstations und es können 4 Festplatten integriert werden. Speicherkapazität, Redundanz und Verschlüsselungsebene können selber eingestellt werden und die Festplatten sind sehr einfach auszutauschen oder zu ergänzen.
 

 
Am Ende muss sich dann aber jeder für den für ihn passendsten Weg der Datensicherung entscheiden. Wichtig ist nur, dass man überhaupt daran denkt. Denn jede Art der Datensicherung ist besser als keine. 

Wie sichert ihr eure Fotos? Habt ihr schonmal Daten verloren? Erzählt uns eure Tipps und Horrorstories!
 
Bildquelle: aboutpixel.de / Sicher ist Sicher © Ronald Leine

Gepostet von snygo am 2:15 PM, August 2, 2012 / 13 Kommentare

juttaschnecke hat am Thursday, August 2, 2012 um 2:52 PM Uhr gesagt:

ich sichere auf externen festplatten. da passen jede menge fotos rauf und andere wichtigkeiten rauf.
juttaschnecke hat am Thursday, August 2, 2012 um 2:52 PM Uhr gesagt:

oh, ein rauf zuviel
geyfa hat am Thursday, August 2, 2012 um 3:11 PM Uhr gesagt:

Ja, die externe hab ic auch immer genommen.Bis diese den Geist aufgegeben hat. Alles weg. Nunn sichere ich neben der externen noch normal auf PC und DVD / CD.
geyfa hat am Thursday, August 2, 2012 um 3:12 PM Uhr gesagt:

jutta, ich kann auch nicht mehr schreiben *lach*

*ich
*Nun
juttaschnecke hat am Thursday, August 2, 2012 um 3:42 PM Uhr gesagt:

juliane, das liegt wahrscheinlich an der fiesen kälte, da sind die leitungen zwischen hirn und fingern gefroren :D

der nachteil von dvd ist, dass da nicht so viel raufpasst.
HB1111 hat am Thursday, August 2, 2012 um 4:27 PM Uhr gesagt:

Ich hatte auch meine Fotos auf einer externen Festplatte gesichert....bis die vor ca. 1 1/2 Jahren plötzlich ihren Geist aufgab. Die meisten meiner Fotos sind unwiderruflich weg! Bis auf einige, die ich aus irgendeinem Grund auf CD gebrannt hatte....und die, die ich hier und anderswo veröffentlicht habe
.Jetzt sichere ich auf Black Armor mit Spiegelung.
Iro hat am Thursday, August 2, 2012 um 5:40 PM Uhr gesagt:

Ich habs alles auf dem normalen Everyday-PC und dann noch auf einer externen Festplatte, die außerhalb meiner Wohnung lagert.
snygo hat am Thursday, August 2, 2012 um 6:24 PM Uhr gesagt:

interessant. erstaunlich auch die schlechten erfahrungen. aber die kennt wohl jeder. eine externe platte ist halt keine datensicherung.
juttaschnecke hat am Thursday, August 2, 2012 um 6:28 PM Uhr gesagt:

und wenns brennt, schmilzt alles, weiß ich aus erfahrung
snygo hat am Thursday, August 2, 2012 um 9:01 PM Uhr gesagt:

daran möchte ich gar nicht denken. aber von mir aus kann ALLES abbrennen. nur nicht meine katzen. das muss das schlimmste sein.
streusel hat am Sunday, September 2, 2012 um 8:16 PM Uhr gesagt:

Wenn ich von euren Erfahrungen lese, sollte ich mir wohl lieber noch eine zweite Festplatte zulegen...
bisher ist alles nur auf einer gesichert.
Kaputt gegangen und mir nur mal ein Laptop, damals hab ich noch gar nichts gesichert.
SvenH. hat am Sunday, December 2, 2012 um 3:14 PM Uhr gesagt:

Ich sichere alles jeweils auf zwei externen Festplatten und die Topsachen noch mal auf einer dritten Festplatte. Auf dem PC liegt immer sehr wenig. Ich mache mehr Videos als Fotos und da ist ein Terrabyte gar nix.
windsurfer13 hat am Wednesday, February 15, 2012 um 8:07 PM Uhr gesagt:

Ich habe 5 externe Festplatten (1 - 2.5 TB, WD und IOmega), eine WD Netzwerk Disk 1TB, 60 GB Dropbox, 50 GB iCloud und die besten Bilder (hoffe ich...) natürlich bie AP!
Dafür ist der snygo zuständig!
Ich weiss gar nicht mehr wie ich eine DVD brennen muss....;-)

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